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Unscheinbar liegt es in der Hand, einige Seiten fotokopiertes Butterbrotpaier, einge
Worte. Flüchtige Impressionen asiatischen unpersönlichen Lebens unterbrochen durch
Fenster in eine Welt der Ruhe und Besinnung, bestempelt oder untermalt von beruhigenden
Phrasen. Bild und Sprache verbinden sich zu sprechenden Bildern. Wehmut drängt sich auf.
"Ein Gedicht in einem Buch" ist der Nachdruck eines aufwendig gestalteten
Künstlerbuches. Selbst diese Nachempfindung löst Emotionen aus. Fast multimedial, fast
hört man meditative Klänge durch den konstanten Lärmpegel der Rush-Hour. Duch das
durchscheinende Pergament-Papier erscheint alles diffus, unkonkret, unfassbar.
"Nichts
wird bewertet" - ist das ein Motto?
"Stimmhaft - ein Wort"
Reflektion scheint das Thema zu sein - ein ernstes Thema.
Die Konsistenz des Heftchens ist labil, Absicht oder Zufall? Wie so oft bei Poesie
wirft dieses Buch/Gedicht Fragen auf. Nur Fragen führen zu Antworten. Danke für jede
Frage.
Besonders der Fisch auf der Zeitung strahlt Ruhe aus.
"Ein Gedicht in einem Buch" ist ein Heftchen. Gut!
Unscheinbar, fast zart, vor allem leicht zu verlieren - wie der Klang einer kleinen
Glocke in einer überfüllten U-Bahn.
Darauf muß man sich konzentrieren.
Man sollte danach suchen.
"Ein Gedicht in einem Buch".
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