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Den Heuschnupfen kennt jeder. Kein Wunder, ist er doch eine der häufigsten
Erkrankungen unserer Zeit.
Verursacht wird er durch Pollen. Unter einer Pollenallergie leiden über zehn Prozent
aller Menschen in Mitteleuropa. Manche dieser Menschen kennen die Quelle Ihrer Beschwerden
und versuchen etwas dagegen zu tun. Viele aber leiden still und warten schicksalsergeben
ab, bis die Heuschnupfen-Saison vorüber ist.
Ihnen ist aber unbekannt, welche Pflanzen- bzw. Pollenarten die Verursacher ihrer ebenso
hartnäckigen wie quälenden Beschwerden ist.
Dabei ließen sich diese schon im Vorfeld einer medikamentösen Behandlung wesentlich
vermindern, wenn die Ratschläge und Hilfsmittel aus diesem Buch berücksichtigt würden.
Im Ratgeber werden daher die wichtigsten Pflanzen, das heißt die Pflanzen
mit den "aggressivsten" Pollen, in Wort und Bild vorgestellt.
Im Sinne einers präventivmedizinischen Konzeptes wollen die Autoren, erfahrene
Fachleute in Diagnose und Therapie von Pollenallergien, umfassende Informationen
vermitteln. Sie sollen es den Betroffenen ermöglichen, sich aktiv mit ihrer Krankheit und
den dafür verantwortlichen Ursacehn auseinanderzusetzen.
Mit "Ratgeber Pollenallergie" ist den beiden Autoren die perfekte Harmonie
zwischen allgemeinverständlichem Ratgeber und fachlich fundiertem Wissensschatz gelungen:
In einer anschaulichen Sprache schildern die Biologin und der Ärtzliche Direktor einer
Asthmaklinik zunächst, was unter "Allergien" im Allgemeinen, einer
"Pollenallergie" im Besonderen zu verstehen ist, sie veranschaulichen die
häufigsten Krankheitsbeschwerden und die gängigsten Diagnose- und Therapieverfahren
(sowohl medikamentös, als auch nichtmedikamentös).
Klar im Zentrum steht dabei die Vorbeugung und Hilfe außerhalb einer Therapie, also
die Frage, wie man eine Allergie erkennen kann, welche Pflanzen die Auslöser dieser
Allergie sind und welche Sofortmaßnahmen man ergreifen kann, um den quälenden Pollen
möglichst zu entgehen. Besonders gelungen sind "10 Tips für Pollenallergiker",
die beim ersten Durchblättern sofort ins Auge fallen und gleichsam die "Erste
Hilfe" für den Betroffenen sein können, bereits bevor er den Rest des in weiten
Teilen auch unterhaltenden Ratgebers zur Kenntnis nimmt.
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